Neue Kennzahlen 2017: Ist WENIGER manchmal MEHR? Die österreichischen 3-Stern Hotels im Vormarsch

Traditionell erscheinen im September / Oktober jeden Jahres die ersten validen Aussagen über die wirtschaftliche Performance der österreichischen Hotellerie des Vorjahres. Das umfassende Bilanzauswertungssystem der ÖHT erlaubt nun – selbstverständlich vertraulich und anonymisiert – die ersten Rückschlüsse auf die Wirtschaftlichkeit im Jahr 2017. Auf der Sonnenseite diesmal eindeutig die 3-Stern Kategorie!

 

Die Datenbasis umfasst aktuell rund 400 Jahresabschlüsse österreichischer Hotelbetriebe, die im Zuge der Förderungstätigkeit der ÖHT ausgewertet worden sind. Ein ausreichendes Sample also der insgesamt rund 1.500 ÖHT-Kunden, die mit dem Ziel investieren zu wollen zu uns gekommen sind und dieses Vorhaben auch in die Tat umgesetzt haben bzw. noch werden.

Gleich vorweg – was seit ein paar Jahren beobachtbar ist, setzt sich fort. Besonders die 3-Stern-Hotellerie holt innerhalb der Beherbergungsbranche kontinuierlich auf. Die Gründe dafür sind eindeutig:

  • Verbesserungen des Produktes durch klug gesetzte Investitionen und Professionalisierung des Marktauftrittes

Damit gelingt es den Unternehmen in dieser Hotelkategorie, die Auslastung von zuletzt 141 Vollbelegstagen (VBT) auf aktuell 147 VBT zu bringen.

 

  • Deutlich erkennbare Optimierung der Betriebsgröße

„Unsere“ 3-Stern Hotels haben mittlerweile im Median 33 Zimmer bzw. 70 Betten und haben damit gegenüber dem Vorjahr statistisch um 10 Betten pro Betrieb bzw. 17% zugelegt – und können diese zudem auch mit zusätzlicher Nachfrage auslasten (siehe gesteigerte Auslastungszahlen!).

 

Mehr Kapazität bedeutet ganz einfach, die Fixkosten auf mehr potentiellen Erlös aufzuteilen, womit jeder zusätzliche Umsatz-Euro höhere Cashflow-Wirksamkeit bekommt. Damit ist auch nicht verwunderlich, dass die 3-Stern Hotelbetriebe die bedeutsame Kennzahl GOP pro Zimmer im Vorjahr so wesentlich steigern konnten: Von EUR 5.800 auf EUR 6.900 im Median – die TOP Betriebe zeigen hier sogar eine Steigerungsrate von mehr als 20%!

Der Erfolg der investierenden 3-Stern Hotelbetriebe ist nicht aufzuhalten. (c) pixabay

 

Ja, die 3-Stern Kategorie hat investiert und ja, die 3-Stern Kategorie hat dadurch auch an Eigenkapitalintensität leicht eingebüßt (von zuletzt 13% wieder sinkend auf 11%), aber die Investitionen haben sich ertragsmäßig mehr als ausgezahlt. Die heimische 3-Stern Hotellerie befindet sich damit eindeutig auf Erfolgskurs.

Die gesamte Bilanzanalyse 2017 für die Kategorien 3/3S-Stern-Hotellerie und 4/4S/5-Stern-Hotellerie ist ab sofort auf unserer Homepage unter Bilanzvergleich verfügbar.

 

Hinweis: Die Verwendung und Veröffentlichung der Kennzahlen aus sämtlichen ÖHT Bilanzvergleichen ist ausdrücklich nur unter der Quellenangabe (c) ÖHT mit Verweis auf www.oeht.at zulässig.

 

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